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Tea RECIPES

Wann ist Tee anregend?

Tee von der Camellia sinensis ist in jedem Fall anregend! In welchem Maße, variiert jedoch von Sorte zu Sorte. Aus den Blättern der Teepflanze lassen sich weiße, grüne, gelbe, schwarze, Pu-Erh- sowie Oolong-Tees produzieren. Wie viel Tein (Koffein) in den Aufguss übergeht, hängt primär davon ab, ob die Blattzellen des Blattes durch sogenanntes Shapen (Rollen und/oder Pressen) beschädigt wurden. Je intakter das Blatt ist, desto weniger Inhaltsstoffe gehen in den Aufguss über – dies impliziert vor allem Koffein. Es gibt zudem noch einen weiteren Faktor, der den Koffeineffekt beeinflusst -  die Gerbstoffe. Sie gelten als besonders gesundheitsfördernd und sind in der Lage, das Koffein zu binden und somit die wachmachende Wirkung zu reduzieren. Jener Prozess beginnt nach ca. drei Minuten.

Koffeinarme Teesorten

Es gibt jedoch auch Sorten, die aufgrund ihrer Beschaffenheit per se koffeinarm sind. Zu ihnen zählen diverse weiße Tees, gelbe Tees und sogar ein Grüntee. Der Kukicha ist zum Beispiel ein Grüntee, der einen 50 %igen Stängelanteil hat, während die anderen 50 % aus nadelförmigen Sencha-Blättern bestehen. Das Koffein ist überwiegend in den Trieben angesiedelt, weshalb der Tee einen deutlich niedrigeren Koffeingehalt als ein reiner Sencha Tee aufweist. Bei diversen weißen sowie gelben Tees werden die Blätter nach der Ernte nicht gerollt. Entsprechend bleiben die Blattzellen weitestgehend unversehrt, wodurch der teinhaltige Blattsaft auch nur marginal in den Aufguss übergeht.

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